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Was Sie über „Parodontose“ wissen sollten!




Parodontologie wien

Parodontologie

  • Professionelle Zahnreinigung
  • Mundhygiene, Prophylaxe, Recall
  • Parodontitistherapie (full mouth desinfection)
  • Parodontalchirurgie (chirurgische Zahntaschenbehandlung u.a)
  • Parodontitiskeimtests und Kariesrisikobestimmung
  • Medizinische Ernährungsanalyse und Ernährungsberatung

Parodontose ist der laienhafte Ausdruck für Symptome wie Zahnfleischbluten, Zahnfleischschwund u.a. mehr im Rahmen einer meist länger bestehenden Zahnfleischentzündung (Gingivitis) und Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis). Parodontits ist eine der weitverbreitetsten Krankheiten überhaupt, ca.80% der über 30 jährigen sind davon betroffen!

Woran erkennen Sie, ob auch Sie darunter sind?
– Zahnfleischbluten spontan oder beim Zähneputzen
– Blutspuren beim Abbeissen von einem Apfel
– Brennende Schmerzen im Zahnfleischbereich
– Empfindlichkeit auf heiße oder kalte Getränke
– Gerötetes geschwollenes Zahnfleisch
eitrige Zahntaschen
– Mundgeruch oder bitterer Geschmack
– Zahnfleischschwund mit empfindlichen Zahnhälsen

Beim Auftreten eines oder mehrerer der genannten Symptome sollten Sie eine zahnärztliche  Untersuchung durchführen lassen!

Parodontitis ist eine infektiöse, d.h. durch Bakterien verursachte Erkrankung die unbehandelt immer progredient,  also fortschreitend verläuft und mit Zahn-und Kieferknochenverlust endet.

Sie kann langsam, also fast unbemerkt schleichend oder sichtbar Schubhaft verlaufen, verbunden mit Schmerzen, Zahnfleischbluten und anderen Krankheitszeichen.

Da sie Bakterien verursacht ist, tritt sie immer im ganzen Mund auf – wenn auch oft an verschiedenen Stellen in unterschiedlicher Ausprägung.

Eine Therapie funktioniert daher nur als Behandlung des gesamten Mundraumes und aller Zähne (full mouth desinfektion) und erfordert je nach Krankheitsstadium einen detaillierten Stufenplan (Akutbehandlung, Nachbehandlung, Recall, u.a.m.)

Die Ursachen für Parodontitis sind nur in einem ganz geringen Prozentsatz familiär vererbt, in 95% sind es multifaktoriell erworbene.

Multifaktoriell, das heißt: Ernährung, falsche Zahnputztechnik, Rauchen, undichte Plomben, überstehende Kronenränder, billige (=unedle) Metalle im Mund, Diabetes oder andere Allgemeinerkrankungen aber auch Stress und psychische Probleme.

Parodontitis ist nicht nur ein lokales Problem im Mund sondern kann unbehandelt zu ernsten Allgemeinerkrankungen führen:

Thromboseneigung, Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzinnenhautentzündung, Gelenkserkrankungen, Belastung des Immunsystems, Frühgeburt und Abortus.

Ist Mundhygiene, Prophylaxe und Parodontosetherapie dasselbe?
Nein, Mundhygiene, besser Professionelle Zahnreinigung (Prophylaxe) nennt man die Entfernung von    Zahnbelägen, bei uns mit Air-flow, Ultraschall und Spezialinstrumenten  und nachfolgende Politur aller   Zähne mit fluorpräparaten bei Vorliegen von nur geringen Entzündungen.

Parodontosetherapie hingegen ist eine komplexe Behandlung in Therapiestufen die von der   Zahnbelagsentfernung über chirurgische Maßnahmen bis zur Ausschaltung von lokalen und  allgemeinen Ursachen für die Erkrankung oft auch bis zu Ernährungsberatung  reicht.

Kann es bei Implantaten auch zu Parodontitis kommen?
Ja, wenn sich die Durchtrittsstelle des Implantats durch das Zahnfleisch entzündet,  spricht  man dann von Periimplantitis.

Da die Implantatoberfläche im Gegensatz zum natürlichen Zahn über keine lokale Bakterienabwehr   verfügt ist die Gefahr des Implantatverlustes bei Periimplantitis groß.

Regelmäßige Nachsorge (Recall) und  Kontrollen bei Implantaten mindestens ein bis zwei Mal  jährlich sind daher unbedingt nötig und garantieren deren Haltbarkeit.